TV-Debatte in Frankreich: Nur bei Le Pens Attacken, läuft Macron zur Hochform auf

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Gut vier Wochen vor den Wahlen ist die Hälfte der Franzosen noch immer unentschlossen. Jeder Dritte wird vermutlich gar nicht zur Wahl gehen. Bislang mögen es Wahlkampfveranstaltungen, das Verteilen von Flugblättern, womöglich der richtige Slogan und sicher auch der agile Umgang mit den sozialen Medien gewesen sein, die eine Wahl entscheiden konnten. Mit den diesjährigen Präsidentschaftswahlen ist ein weiteres Zünglein an der Waage hinzugekommen: der Nahkampf der Kandidaten im Fernsehen.

Es waren die Fernsehdebatten der Vorwahlen, die zwei chancenlose Außenseiter zu klaren Siegern machten: François Fillon bei den Konservativen und Benoît Hamon bei den Sozialisten. Weil die Einschaltquoten hoch waren, die Unentschiedenheit der Wähler groß ist, sollen vor dem ersten Wahlgang jetzt drei Fernsehdebatten Klarheit in die Köpfe der Franzosen bringen.

Am Montagabend standen sich zum ersten Mal die fünf aussichtsreichsten Kandidaten in einer

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