So kämpft der deutsche Staat gegen die Terrorgefahr – "Völlig durchgeknallt" und "zu allem bereit"

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Die Professionalität und Skrupellosigkeit der islamistischen Attentäter sei erschreckend, sagen Ermittler. Ein Staatsschützer gibt Einblicke in den Kampf gegen Gefährder in Deutschland.

Rainer Mahlow (Name geändert, d. Red.) beginnt seinen Arbeitstag mit Lektüre. Jeden Morgen beugt er sich an seinem Schreibtisch über Akten. Er liest. Abgetippte Telefongespräche, oftmals Dutzende Seiten. Dazu Observationsprotokolle. Darin stehen Sätze wie „08.20 Uhr: Zielperson hat ihre Wohnung verlassen. 09 Uhr: Zielperson besucht ein Café.“

Mahlow verbringt viel Zeit am Computer. Er schaut sich Facebook-Profile an. Und stößt auf Mordvideos, die Enthauptungen zeigen. „Gefällt mir“, hat jemand geklickt. Oder auch nur auf Fotos von Katzen, die neben Kalaschnikows schlafen. „Chillen im Kalifat“, steht daneben.

Es sind Männer wie Mahlow, die eine Frage beantworten müssen, die bis ins Kanzleramt für größte Beunruhigung sorgt – besonders nach Bluttaten wie am Dienstag in Brüssel: Wie…

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