G36: Bundeswehr startet Suche nach neuem Sturmgewehr

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Es ist der größte Gewehrauftrag des Bundes in der jüngeren Geschichte. Die Bundeswehr hat jetzt die Ausschreibung für das Nachfolgemodell des G36-Sturmgewehrs veröffentlicht. Danach sollen die Soldaten 120.000 neue Sturmgewehre für geschätzte Gesamtkosten von 245 Millionen Euro – ohne Mehrwertsteuer – erhalten.

Rechnerisch sind das netto rund 2000 Euro pro Waffe. Die ersten Seriengewehre sollen nach erfolgreicher Einsatzprüfung voraussichtlich im Herbst 2020 geliefert werden, heißt es in der Ausschreibung. Der Vertrag hat eine Laufzeit von sieben Jahren ab April 2019.

Mit dem neuen Sturmgewehr soll das Kapitel um die Stärken und Schwächen des derzeitigen Modells G36 geschlossen werden. Es ist seit rund 20 Jahren im Einsatz. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hatte sich nach einer langwierigen Auseinandersetzung mit dem Hersteller Heckler & Koch im vergangenen Jahr darauf festgelegt, dass dieses Sturmgewehrmodell keine Zukunft mehr…

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