Anschlag auf den BVB: So dumm verhielt sich der Attentäter

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Es war ein perfider Plan, den Sergej W. ausgeheckt hatte: Den Tod mehrerer Menschen gezielt herbeiführen oder in Kauf nehmen, um Geld, viel Geld mit riskanten Aktienwetten zu machen. So sieht es die Bundesanwaltschaft, die dem 28-jährigen Deutsch-Russen vorwirft, am 11. April den Bombenanschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund verübt zu haben. Nicht aus ideologischer Eiferei, sondern aus Habgier.

Ein börsennotierter Fußballverein wie Borussia Dortmund läuft besonders Gefahr, Opfer eines solchen Komplotts zu sein. Das große Kapital der Aktiengesellschaft BVB sind die Sportler. Hätte das Attentat zahlreichen Spielern das Leben gekostet oder wären sie schwer verletzt oder traumatisiert worden, wäre der Kurs von Borussia Dortmund an der Börse abgestürzt, das Kalkül zunächst einmal aufgegangen.

„Der Kader ist die Säule schlechthin für den Wert eines Fußballklubs“, sagt Roland Häussermann, Partner bei der…

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